Am Dienstag den 28. Mai 2013 finden sich ab 0.30 Uhr immer mehr Jugendliche am Busbahnhof am Hagen ein. Alle sind mit Koffertrolleys oder Reisetaschen sowie Schlafsack ausgerüstet.

Dank weniger Staus und Baustellen kamen wir gegen 8.30 Uhr am Parkplatz des Europaparks an. Die Betreuer organisierten die Eintrittskarten und um 9.30 Uhr strömten die 40 Jugendlichen durch die Tore des Europaparks. Bis um 17 Uhr durften sie in Kleingruppen den Park erkunden und die vielen verschiedenen Fahrgeschäfte nutzen.

Das Wetter war optimal. Bei etwa 22°C scheint teilweise die Sonne, immer wieder ist es auch bewölkt. Die Warteschlangen vor den beliebten Fahrgeschäften wie "Blue Fire" oder "Silverstar" hielten sich in Grenzen. Je nach Attraktion mussten zwischen 15 und 40 Minuten Wartezeit in Kauf genommen werden.


Zu dem vereinbarten Treffpunkt um 17 Uhr zog ein Gewitter auf und es begann leicht zu regnen. Kurz darauf bezogen die Jugendlichen ihre Tipis im Camp Resort. Die Zelte sind sehr komfortabel ausgestattet und verfügen auch über einen Stromanschluss. Der Boden ist gefliest und etwas erhöht, so dass auch bei Regen kein Wasser in die Zelte fließt. Außerdem gibt es eine Heizung, die bei den Temperaturen in der Nacht benötigt wird. Die Zeltwände sind innen mit schönem Stoff bespannt. Außerdem gibt es für jeden eine leicht erhöhte bezogene Matratze sowie ein Kissen.

Um 19 Uhr versammelten sich alle wieder, um gemeinsam Abend zu essen. Leider regnete es zu dem Zeitpunkt stärker. Da kein überdachter Platz zum Essen zur Verfügung steht, nahmen die Jugendlichen ihre Brotzeit mit ins Zelt. Ab 22 Uhr wurde es in den Zelten ruhig, kurz darauf schliefen auch die meisten Jugendlichen nach dem anstrengenden und erlebnisreichen Tag ein.

Am Mittwoch ging es um 7.30 Uhr mit dem Frühstück los, anschließend wurde zusammengepackt und alles im Bus verstaut. Danach ging es zum 500 Meter entfernten Europapark und nach einem Gruppenfoto wurde pünktlich zur Öffnung um 9.15 Uhr der Park gestürmt. An diesem Tag regnete bzw. nieselte es immer wieder, dafür gab es nur sehr kurze Wartezeiten an den Attraktionen. Lediglich 10 Minuten musste durchschnittlich auf eine rasante Fahrt gewartet werden, bei den überdachten Fahrgeschäften dauert es manchmal ein paar Minuten länger.

Am zweiten Tag trafen wir uns um 16.30 Uhr wieder, sodass wir pünktlich um 17 Uhr die Heimreise nach Niederbayern antreten konnten und am Donnerstag um 1 Uhr in der früh wieder in Straubing waren.

Alle waren vom Europapark sehr begeistert, er ist kaum mit den bayerischen Freizeitparks vergleichbar. Allein von der Fläche her ist der Europapark gigantisch. Er ist in verschiedene Länder Europas unterteilt. In diesen Ländern gibt es landestypisches Essen und auch Fahrgeschäfte sowie die Dekorationen sind auf das jeweilige Land abgestimmt. Sogar die Kleidung der Mitarbeiter sind an das Land und an die jeweiligen Fahrgeschäfte angepasst.

Es waren zwei erlebnisreiche Tage, die sicher lange in Erinnerung bleiben werden.

Gruppenfoto